Armbrustschiessen

Das Armbrustschießen ist ein sportlicher Schützenwettkampf, der vor allem in süddeutschen Raum und in der Schweiz heimisch ist.

In Schleswig-Holstein ist der ASV MELSDORF der einzige Schützenverein, der aus-schließlich Armbrustschießen betreibt.

Seit dem Aufkommen der Feuerwaffen dient die Armbrust nur noch als Sportgerät.

Mit der Armbrust verschießt man Bolzen oder Pfeile von 8 mm Durchmesser und ca. 35 cm Länge aus beliebigem Material. Sie unterliegt als Wettkampfgerät keiner Gewichtsbeschränkung und besteht aus einer 72 Zentimeter langen Visiereinrichtung, einem Stahlbogen, geflochtenen Stahlsehnen und einem Stahlschlitten mit Schaft und Abzug.

Die moderne Armbrust hat zusätzlich Visiereinrichtungen (Kimme und Korn oder ein Fadenkreuz). Sie wird nach dem Spannen automatisch gesichert und muss vom Schützen vor dem Schuss entsichert werden.

Die Armbrust wird gehalten wie ein Gewehr: Mit beiden Händen wird der Schaft gehalten und der Kolben fest gegen den Oberkörper gedrückt. Wegen der vorschnellenden Sehne darf sie jedoch nur von unten gehalten werden.

Geschossen wird mit Pfeilen aus 15 Metern Entfernung auf Zielscheiben mit sechs Ringen.
Für den Vereinspokal (sog. „Königsschießen“) werden vier Durchgänge mit je 9 Schuss, von denen der schlechteste Durchgang gestrichen wird, gewertet.